Homöopathie



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Der Arzt Dr. Hahnemann hat im 19. Jahrhundert die Homöopathie entwickelt, die auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat.

Hahnemann fand heraus, dass Gesundheitsbeschwerden durch Mittel gelindert werden können, die beim Gesunden ähnliche Beschwerden auslösen können.

Als veranschaulichendes Beispiel kann man die Biene nehmen, die als homöopathisches Mittel gegen brennende Schmerzen, Hautausschläge und Schwellungen eingesetzt wird. Daher wird die Biene (Apis mellifica) auch beim akuten Gichtanfall eingesetzt.

Aus diesem Grundprinzip ergibt sich der Leitsatz der Homöopathie:

Similia similibus curentur - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt.

Homöopathische Mittel werden außerdem potenziert angewendet. Das bedeutet, dass sie stufenweise verdünnt werden. Wenn das Mittel mehrmals mit der zehnfachen Menge Verdünnungsmittel (z.B. Wasser) verdünnt wird, spricht man von D-Potenzen. Bei mehreren hundertfachen Verdünnungen ergeben sich C-Potenzen.

Für die Laienhomöopathie eignen sich niedrige Potenzen zwischen D4 und D12.

Wenn man eine gezielte Konstitutionsbehandlung mithilfe der Homöopathie haben will, dann geht man am besten zu einem erfahrenen Homöopathen. Dieser findet mithilfe einer ausführlichen Befragung das individuell am besten passende Mittel heraus.

Homöopathische Mittel von D4 aufwärts sind rezeptfrei aber apothekenpflichtig. Man kann sie in Apotheken bestellen.

Akuter Gichtanfall

Zur Behandlung des akuten Gichtanfalls eignen sich folgende homöopathische Mittel:

·         Acidum benzoicum

·         Apis mellifica

·         Belladonna

·         Bryonia

·         Colchicum autumnale

·         Ledum

 

Die Mittel werden wahlweise in den Potenzen D4 bis D6 angewendet.

·         Anfangs nimmt man stündlich 5 Globuli oder 5 Tropfen.

·         Wenn der Gichtanfall etwas nachlässt, reduziert man die Häufigkeit auf 3 mal täglich 20 Globuli oder Tropfen.

Dauerbehandlung der Gicht und Hyperurikämie

Für die Dauerbehandlung der Gicht eignen sich andere homöopathische Mittel.

Folgende Mittel sind besonders gut geeignet, um die Senkung des Harnsäurespiegels und die Verringerung der Entzündungen zu unterstützen:

·         Adlumia fungosa

·         Berberis vulgaris

·         Perilla ocymoides

·         Rhus toxicodendron

 

Die Mittel werden wahlweise in den Potenzen D6 oder D12 angewendet.

·         Man nimmt 3 mal täglich 5 bis 10 Globuli oder Tropfen ein.




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