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Von der Gicht sind vor allem Männer betroffen, meistens ab dem mittleren Alter, manchmal aber auch schon früher.

Frauen erkranken eher selten an Gicht. Erst nach den Wechseljahren leiden vermehrt Frauen an Gicht. Vermutlich liegt das daran, dass das Hormon Östrogen eine Schutzwirkung gegen Gicht hat.

Bei vielen Gichtpatienten kann man eine familiäre Häufung beobachten. Enge Verwandte, beispielsweise Vater, Großvater oder Brüder litten oder leiden auch an Gicht. Eine Veranlagung zur Gicht ist also erblich und angeboren.

Eine ererbte Veranlagung für Gicht bedeutet aber nicht, dass man zwangsläufig an Gicht erkrankt. Es hängt stark von der Lebensweise ab, ob die Gicht ausbricht.

Wer leidenschaftlich gerne viel Fleisch isst, vor allem Eingeweide, ist besonders häufig von Gicht betroffen.

Auch bei Übergewichtigen und Menschen mit hohem Bierkonsum findet man überdurchschnittlich viele Gichtkranke.

Der klassische Gichtpatient ist also ein Mann über vierzig mit einem stattlichen Bierbauch, der mit Begeisterung seine Schweinshaxe verspeist.

Aber ein Gichtpatient kann auch ganz anders aussehen, beispielsweise jung und schlank. Sogar junge Frauen können an Gicht erkranken, wenn sie es mit dem Abnehmen übertreiben.




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