Schwedenkräuter



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Die Schwedenkräuter sind eine Mischung aus mehreren stark wirksamen Heilpflanzen. Sie werden üblicherweise in Form einer Tinktur angewendet.

Mit Schwedenkräutern kann man zahlreiche Gesundheitsbeschwerden behandeln, da sie ein breites Wirkungsspektrum haben.

Zur Behandlung der Gicht eignen sie sich aus mehreren Gründen.

Die Kräutermischung regt den Stoffwechsel an und fördert die Ausscheidung von Abfallstoffen, beispielsweise der Harnsäure. Dadurch sind sie geeignet, um die Senkung des Harnsäurespiegels zu unterstützen.

Außerdem wirken die Schwedenkräuter bei der äußerlichen Anwendung schmerzlindernd, entzündungshemmend und kühlend. Daher eignen sie sich zur Behandlung des akuten Gichtanfalls.

Da die meisten der Heilpflanzen in der Schwedenkräuter-Mischung reich an Bitteraromen sind, wird die Mischung auch Schwedenbitter genannt.

Es gibt verschiedene Rezepturen für die Mischung, die in wesentlichen Elementen gleich sind. Sie unterscheiden sich jedoch in der Intensität und Verträglichkeit.

Ausführliche Informationen über Schwedenkräuter finden Sie im Buch von Eva Marbach "Heilen mit Schwedenkräutern" und auf der Internet-Seite www.heilen-mit-schwedenkraeutern.de.

Schwedenkräuter erhalten Sie entweder als fertige Tinktur oder als Pulver zum selber Ansetzen in Apotheken und manchen Kräuterläden. Wie man das Pulver in die fertige Schwedenkräuter-Tinktur verwandelt, steht als Anleitung auf der Pulver-Packung.

Innerliche Anwendung der Schwedenkräuter

Mit der innerlichen Anwendung der Schwedenkräuter können Sie die Senkung des Harnsäurespiegels unterstützen. Innerlich eingenommen stärken die Schwedenkräuter den Stoffwechsel und aktivieren die Ausscheidung von Schadstoffen.

Für einen empfindlichen Magen ist die innerliche Anwendung des großen Schwedenbitters oder eines kleinen Schwedenbitters mit geringem Kampfer-Anteil zu empfehlen. Nur robuste Mägen vertragen die Original-Rezeptur des kleinen Schwedenbitters.

So wendet man die Schwedenkräuter innerlich an:

·         Geben Sie einen Teelöffel fertig angesetzte Schwedenkräuter in ein Glas mit lauwarmen oder kaltem Wasser.

·         Trinken Sie das Schwedenkräuter-Wasser in kleinen Schlucken.

 

Am besten wirken die Schwedenkräuter, wenn man sie zwei bis drei Mal täglich vor den Mahlzeiten einnimmt.

Umschläge mit Schwedenkräutern

Umschläge mit Schwedenkräutern eignen sich sowohl zur Behandlung des akuten Gichtanfalls als auch zur regelmäßigen Anwendung bei der chronischen Gicht.

Mithilfe eines Schwedenkräuter-Umschlags können die Schmerzen gelindert und die Entzündung verringert werden.

Für eine optimale Intensität empfiehlt sich die Verwendung der Original-Rezeptur des kleinen Schwedenbitters aus der Apotheke. Diese Rezeptur enthält viel Kampfer und hat dadurch bei der äußerlichen Anwendung eine besonders intensive Wirkung. Aber auch der große Schwedenbitter und Rezepturen mit wenig Kampfer haben eine relativ gute Wirkung.

So führt man einen Schwedenkräuter-Umschlag durch:

·         Verwenden Sie als inneres Tuch entweder Küchenkrepp aus Papier oder ein Stofftuch, das dauerhaft braun werden darf. Als zusätzliche Schutzschicht brauchen Sie weitere Küchenkrepp-Tücher oder etwas weiche Plastikfolie.

·         Tragen Sie eine fettreiche Salbe auf den entzündete Gelenk auf, um die Haut zu schützen.

·         Tauchen Sie das innere Tuch kaltes Wasser und wringen Sie es anschließend aus.

·         Träufeln Sie anschließend Schwedenkräuter-Tinktur auf das feuchte Tuch, bis es in einem gelenkgroßen mit den Schwedenkräutern getränkt ist.

·         Legen Sie das kühle, feuchte Tuch vorsichtig auf das entzündete Gelenk.

·         Legen Sie ein mehrfach gefaltetes Küchenkrepp-Tuch oder ein weiches Stück Plastikfolie über das feuchte Tuch, um die nächste Schicht vor Verschmutzung zu schützen.

·         Wickeln Sie ein dickeres Baumwolltuch über das feuchte Tuch.

·         Lassen Sie den Umschlag 60 Minuten bis über Nacht auf dem Gelenk.

·         Entfernen Sie den Umschlag.

·         Entfernen Sie eventuelle Salben- und Schwedenkräuter-Reste zunächst vorsichtig mit einem Papiertuch und anschließend mit Wasser.




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